Gruppenangebot: Tanz & Atemsession in Basel

 

Bitte beachten Sie: Die wöchtentliche Gruppe ist aktuell ausgesetzt wegen zu vielen externen Seminaren, so dass wir keine wöchtliche Durchführung gewährleisten können.  


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Atmen – Wahrnehmen – Ausdruck finden – Lebendig sein               

 

Du funktionierst ... Du fühlst Dich eng oder zu ... Da ist so viel Ballast, den Du nicht brauchst ... Dein Körper ist irgendwie taub ... Du fühlst Dich weit weg von deinem Körper ... Du fragst Dich: Wo bin eigentlich ICH in dem Ganzen? ... Warum kommt da immer das alte Muster? ...

UND

Da ist eine Sehnsucht nach MEHR ... Wachsen wollen ... Der Wunsch sich mehr zu spüren ... Mehr Gefühle, mehr Freiheit im Körper ... Einfach mehr bei Dir selbst sein ... Dich auszudrücken mit allem, was gerade ist ... Menschen offen und authentisch begegnen ... Du hast Lust etwas Neues auszuprobieren ...

 

Einiges davon trifft auf Dich zu? 

Dann bist Du hier richtig ... Komme vorbei und probiere es aus!

 

Seit 3 Jahren arbeiten wir wöchentlich in diesem Format und sind immer wieder berührt von dem, was in diesem Rahmen entsteht, wenn sich Menschen mit uns auf diese Reise einlassen und heilsame Begegnungen und Öffnungen möglich werden.

 

Kurzbeschreibung Vorgehen:

  • Tanz & Ausdruck - Mit Musik und Anleitung mit neuen Bewegungen/Ausdrucksformen experimentieren
  • Atemsession - Intensives uns bewusstes Atmen im Kontakt zu Musik. Immer wieder neu und anders - leitet uns der Atmen direkt zu dem, was gerade für uns ansteht. Intensives Atmen ermöglicht Ausdrücken und Loslassen. Neue Kraft, tiefe Freude und mehr Freiheit ist der Gewinn.
  • Anschliessend ist ein Austausch in der Gruppe über das Erlebte möglich.

Basis unserer Arbeit ist eine gestalttherapeutische Haltung und Skan Körperarbeit (vgl. Arbeitsweise)

 

Arbeitssprachen: Deutsch und Englisch (bei Bedarf)

 

Hinweis zu Kleidung: Lockere und bequeme Kleidung in Schichten, die Bewegung zulässt.

 

Gruppengrösse: maximal 12 Personen

 

 

Gruppenangebot in Basel:

 

Je Mittwochs, 19:00 - 21:15 Uhr:

     

Termine für nächsten Zyklus werden bekannt gegeben, sobald wieder mehr Freiräume und weniger Projekte anstehen. 

 

Fokussegment & Fokus-Themen für Termine im Zyklus:
1) Arbeit mit Kopf & Augen: Vertrauen & Kontrolle
2) Arbeit mit Mund & Schlund: Stimme und meine Bedürfnisse
3) Arbeit mit Brust/Herz und Arme/Hände: Ausgreifen & Abgrenzen
4) Arbeit mit Zwerchfell: Verbot & Erlaubnis
5) Arbeit mit Becken: Urkraft, Wut & Lust

 

Leitung: Kristina Hermann und Esther Zopfi.

 

Ort: Atelier Hinterhaus Herrengrabenweg 75, 4054 Basel

 

Kosten: CHF 120 für Gesamtheit von 6 Terminen / CHF 75 für Teilnahme an 3 Terminen

(Finanzielles Entgegenkommen für Besucher aus D/F oder für Geringverdiener/Studenten ist in Absprache möglich)

 


Gedicht von Siegmar Körner
(inspiriert durch die Atemarbeit):

 

fliegend landen (mai 2018)

 

als ich neulich

nachtens flog

bin ich in mir

selbst gelandet

ich verwunderte

 

sonst war danach

ich nur gestrandet

knochenbrechend

spitz im schotter

blutaufreissend

von der otter

herzgebissen

oder in der

meere weiten

lungenflutend

tot bezeiten

 

diesmal in mir

selbst zu landen

hätt ich mir

kaum zugestanden

 

um dem lande

platz im kreise

mensch und tiere

alle weise

klatschten bei

fall mir zu ehren

als sie so in

mir mich fanden

 

und ich musste

gar nichts tun

ausser da sein

in mir ruhn


Hintergründe zur Atemsession:

Diese Art der Atemarbeit ist auch bekannt als "Face-to-face-breathing".
Hier ein Auszug aus Loil Neidhöfer (Intuitive Körperarbeit):

"Zwei oder mehr Leute sitzen sich gegenüber und achten darauf, dass sie in der nächsten halben Stunde vor allem zwei Dinge tun:

1. Sie atmen etwas tiefer, etwas schneller, etwas rhythmischer als sie das normalerweise tun, und

2. Sie halten unter allen Umständen Blickkontakt.

Dazu spielen wir eine Musik, die hilft, den Prozess in Bewegung zu halten. Man kann sich leicht vorstellen, dass durch die vertiefte Atmung im Kontakt früher oder später eine Grenzsituation erlebt wird, sowohl hinsichtlich der Erfahrung der eigenen Panzerungsstruktur als auch hinsichtlich der Struktur der Beziehung zwischen den beiden Personen. Diese Strukturen treten rasch in aller Klarheit hervor und für die Beteiligten ergibt sich die Chance, diese Begrenzungen zu transzendieren, hindurch zu atmen und hindurch zu fühlen. Das Besondere dieses Settings liegt natürlich darin, dass die gesamte Situation - anders als z.B. beim Rebirthing oder beim holotropen Atmen - durchweg im nahen Kontakt mit einer anderen Person durchlebt wird und man spontan auf einer tiefen bio-energetischen Ebene sehr viel erfährt über die Art und Weise, wie man Beziehungen und Begegnungen strukturiert. Vor allem lernt man einiges über die Art und Weise, wie man selbst „Beziehung“ gewohnheitsmässig vermeidet. Nicht zuletzt ergibt sich meistens spontan eine neue Perspektive auf die Beziehung zur anderen Person, da irrationale Vorurteile und Ressentiments im Kontext dieses intensiven Settings wenig Überlebenschance haben.
Das face-to-face-breathing hat sich über die Jahre als sehr effektives Instrument erwiesen, das - für sich genommen und über einen längeren Zeitraum wiederholt - einen kompletten therapeutischen Prozess ermöglichen kann."